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Reversed Urbanism

Halle ist derzeit eine schrumpfende Stadt mit negativem ökonomischem und demographischem Wachstum. Unter diesen Umständen sind herkömmliche Planungsstrategien wie Erneuern, Verdichten und Ausdehnen ungeeignet. Deshalb wird eine Umkehrung des Planungsprozesses als neue Strategie vorgeschlagen: Vom Planen mit Neubauten zu einem Umgang mit Rückbau und Brachen.
Als Planungsinstrument dienen Bambusflächen, die den unklaren Stadtraum um den Riebeckplatz zu einer Einheit zusammenfassen und für eine offene Entwicklung vorbereiten, die auch ohne Wachstum und ohne grössere Investitionen funktionieren kann. Je nach Nachfrage von urbanen Nutzungen kann Bambus verdrängt werden oder verlassene Leerräume füllen. Die neue Struktur generiert geschützte Räume, in welchen Nutzungen möglich werden, die vorher an diesem Ort undenkbar waren.
Durch die grossflächige Bepflanzung mit Bambus entsteht eine neue spezifische Identität, die ein Gegengewicht zur omnipräsenten Verkehrsinfrastruktur setzt und als Orientierungspunkt für Fussgänger und Autofahrer dient.

Aufgabe: Öffentlicher Raum, Landschaftsarchitektur, Städtebau / Typ: Offener Wettbewerb (Europan 8), 2.Preis, weiterführender Workshop und Überarbeitung / Ort: Halle (Saale), Deutschland / Jahr: 2005-2006 / Fläche: 1’500’000 m2 / Auftraggeber: Stadt Halle / Status: abgeschlossen / Projektteam: Johannes Feld, Philippe Mueller, Gian Andrea Serena / In Zusammenarbeit mit: Philippe Müller und Gian Andrea Serena http://www.re-urbanism.net/

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